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Energiewende von Zuhause unterstützen
21. April 2020

Energiewende von Zuhause unterstützen


Obschon CO2-Emissionen gesunken sind, wird dies nicht von Dauer sein, da nach der Corona-Krise von einem Rebound-Effekt auszugehen ist. Die aktuelle CO2-Entwicklung kann nachhaltig gebremst werden, wenn das Verhalten langfristig geändert wird. Ideal wäre es, wenn ein klimaneutraler Lebensstil geführt wird. Der eigene CO2-Abdruck kann mit dem Rechner des WWF kalkuliert werden.


Einspar- und klimafreundliches Potential liegt z.B. beim Strom. Es lohnt sich, den eigenen Stromverbrauch genauer zu analysieren, eigene Gewohnheiten zu beobachten und somit zu sehen, wo der Stromverbrauch reduziert werden kann. Ist der Stromverbrauch geprüft, lohnt sich ein Blick auf unterschiedliche Stromprodukte, da es mittlerweile viele verschiedene Ökoangebote gibt. Alternativ lohnt sich auch ein Blick auf das eigene Dach oder den Balkon, ob eine Solaranlage oder eine alternative Wärmetechnologie in Frage kommen könnte.


Neben der Überprüfung der eigenen CO2-Emissionen im Alltag lohnt es sich, einen energiewendefreundlichen Urlaub zu planen. So besteht die Möglichkeit, eigene Emissionen durch Kompensationszahlungen bei Organisationen wie myclimate oder South Pole auszugleichen. Auf deren Websites können Emissionen für Reisen mit dem Flugzeug oder dem Auto, für Hotelaufenthalte, im eigenen Haushalt usw. berechnet und anschliessend kompensiert werden. Dabei kann man bestimmen, in welche Projekte die Gelder fliessen sollen. Es besteht auch die Möglichkeit, den gesamten CO2-Abdruck eines Jahres, zu kompensieren. Das kommt mitunter günstiger und ist noch effizienter.



Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien vom 30.03.2020 und NZZ vom 16.01.2019

Bildquelle: unsplash